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Cesaria Evora ist tot

Am vergangenen Samstag, den 17.12.2011, ist die kapverdische Sängerin Cesaria Evora im Alter von 70 Jahren gestorben. Sie starb auf ihrer Heimatinsel São Vicente und liegt auf dem Friedhof in der Stadt Mindelo begraben.

Am 23. September diesen Jahres gab Evora offiziell das Ende ihrer Karriere bekannt. Nach einem Schlaganfall musste sie sich bereits im Mai 2010 einer Herz-OP unterziehen, nach der sie ihre Auftritte schon stark einschränkte.

Cesaria Evora galt als bekannteste Vertreterin der kapverdischen Musikrichtung Morna, die sich unter den Einflüssen von portugiesischem Fado, afrikanischer Perkussion und der kreolischen Sprache der Inseln entwickelt hat. Daraus wiederum entstand unter Einwirkung karibischer und lateinamerikanischer Musikrichtungen die rhythmischere, tanzbarere Coladeira.

Evora war eine der bekanntesten Weltmusik-Interpretinnen überhaupt. Erst mit Mitte Vierzig begann ihre internationale Karriere als “Recording Artist”, nach fünf Grammy-Nominierungen 2004 gewann sie mit ihrem Album “Voz d’Amor” die Auszeichnung in der Sparte “Weltmusik”. Doch auch ihre früheren Alben wie “Cesária” (1995; u.a. “Petit Pays”), Cabo Verde (1997; u.a. “Sangue de Beirona”) und Café Atlantico (1999; u.a. “Carnaval de São Vicente”) machten sie international bekannt. Sie trat unter anderem zweimal – 2002 und 2007 – auf der renommierten Weltmusik-Bühne auf dem ungarischen Sziget-Festival auf.

Als politisches Statement trat sie stets ohne Schuhe auf, was ihr den Spitznamen “Die barfüßige Diva” einbrachte. Ob sie auf ihrem letzten Weg Schuhe trug, ist nicht bekannt.

Weitere Infos: Offizielle Website von Cesaria Evora / Nachruf des Veranstalters

von missismusic am 24.12.2011 01:25 in Artists,News,Video, Kommentare deaktiviert

Neu auf der Bildfläche: Shirley Holmes

Zwei Frauen an den Gitarren und am Gesang und ein Schlagzeuger. Punk mit deutschen und englischen Texten, die auch am Riot-Grrl-Sound und -Inhalt anknüpfen (siehe/höre “Ride on me”). Das ganze aus Berlin und noch ganz frisch. Grade erst beim Veranstalter Rock This Town gebucht, Live-Termine sind noch nicht in Sicht.


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von missismusic am 17.07.2011 11:22 in Artists,Audio,Musik,News,Video, Kommentar (1)

Amy Ray veröffentlicht neues Album “MVP Live”

Amy Ray – die Hälfte der Indigo Girls neben Emily Saliers – hat auf ihrem eigenen Label Daemon Records ein Live-Album namens “MVP Live” veröffentlicht.

MVP?
Diese Abkürzung steht für “Most Valuable Players” und das ist der Name von Rays Liveband. Dahinter verbergen sich die beiden Team Dresch bzw. Ex-Butchies-Mitglieder Kaia Wilson (Gitarre, Gesang) und Melissa York (Drums), Julie Wolf (Keyboard, Gesang) sowie Greg Griffith (Bass, Produzent, Gesang).

Während die Musik der Indigo Girls aus folkigen, tendenziell eher sanften und akustisch eingespielten Songs besteht, lässt Ray solo dem Rock, Rock’n'Roll und Punk freien Lauf. Klingt härter und wilder. Auch thematisch setzt sie sich in ihrem Soloschaffen noch mehr mit sexueller Identität auseinander, wie beispielsweise in “Rural Faggot” oder “Put It Out For Good”.

Eine Hommage an die Band
Der Titel der neuen Platte zeigt zum einen, wie sehr Amy Ray also Solokünstlerin in dieser Band aufgeht und wie wichtig andererseits auch ihre MitmusikerInnen für die Umsetzung ihrer eigenen Songs sind, Weiterlesen…

von admin am 17.12.2010 10:54 in Amy Ray,News,Releases, Kommentare deaktiviert